Archiv der Kategorie: Gesellschaft

25 Männer schwebten durchs Tal – der Lions Club aus Holland zu Gast in der Tripada Akademie ® –

27 Männer üben Yoga

Eine kleine Sensation für die Geschichte des Yoga und der Tripada Akademie für Gesundheit und Yoga ® in Wuppertal: Am 11. März 2017 besuchten 25 Männer des Lions Clubs Nunspeet aus Holland – genauer gesagt eben aus Nunspeet, etwa 80 km von Amsterdam entfernt, die Tripada Akademie ®  in  Wuppertal. Ziel war es, als Teil eines Wochenendausflugs auch Tripada Yoga ® kennen zu lernen. Mit den beiden Kursleitern waren es also 27 Männer , die an diesem Samstag für eine Yogapraxis zusammenkamen.

Oft sind 80% der Teilnehmer Frauen – so viele Männer in einem Yogakurse ist schon ungewöhnlich. Die Holländer zeigen uns wie es geht!

Ein Mal im Leben durch Wuppertal schweben? Nein- Zweimal!

Im Rahmen eines Ausfluges  besuchte die Gruppe die Stadt. Als erster Programmpunkt leitete um 08.30 eine sanfte Yogastunde  einen entspannten Start in den Tag ein.  Mit unseren ca. 460 qm Fläche und 3 schönen großen Übungsräumen boten wir den nötigen Platz, um die 25 Männer in 2 angenehm große Yogaklassen aufzuteilen.

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Unter der Leitung von Hans Deutzmann, dem Inhaber der Tripada Akademie ® und Thomas Appelt, Tripada  ® Yogalehrer,  wurde parallel der 90-minütige Tripada Yoga ® Basic Kurs unterrichtet. Die Männer zwischen 40 und 60 Jahren hatten alle noch keine Yogaerfahrung und zeigten sich sehr aufgeschlossen.

Die Resonanz war sehr positiv, das Feedback zeigte, dass es allen großen Spaß gemacht hat. Jan Koerhuis, der Leiter  der Gruppe, schrieb uns:

Vielen Dank für den Empfang am frühen Samstagmorgen . Die Yoga-Klasse war eine gute Wahl für dieses Wochenende. Wir machen an diesem Wochenende Spaß und schöne Erinnerungen. Wenn wir über das Wochenende mehr als 10 Jahren sprechen, werden wir dies als das Wochenende Yoga-Kurs erinnern.

Nach der Tiefenentspannung schwebte die Gruppe dann ein 2. Mal mit dem Kaiserwagen durch die Stadt.

Auch wir haben uns sehr über diesen Besuch gefreut und es hat großen Spaß gemacht!

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Wir bedanken uns beim Lions Club für diese Erfahrung!

Gesundheitskurse am Berufskolleg Barmen Europaschule mit der Tripada Akademie ®

Am  16.03.2017 fand  am Berufskolleg Barmen Europaschule  in Wuppertal ein pädagogischer Tag  zum Thema Gesundheit statt.

Zu diesem Anlass  wurde die  Tripada Akademie für Gesundheit und Yoga ®   engagiert, um 4 verschiedene Gesundheitskurse für die Lehrer vor Ort anzubieten:

 

  • Tripada Yoga ®
  • Pilates
  • Faszientraining
  • Rückenschule

Die Kurse fanden  in jeweils 2 x 60 Minuten  parallel in 4 verschiedenen  Räumen unter der Leitung von Tripada ® Dozenten statt. Das Interesse war sehr groß und die Kurse entsprechend gut besucht.

Wir freuen uns über das große positive Feedback  der Teilnehmer !

Besonders das Thema Faszientraining erfreut sich großer Beliebtheit. Bei Interesse an den nächsten Faszien-Workshops unter der Leitung von Gabi Möbius in der Tripada Akademie stehen die nächsten Termine bereits fest:

Am 08. April – Faszien sanft (für ältere geeignet)

Am 27. Mai – Faszientraining (fordernd)

Anmeldungen sind jetzt über das Büro möglich unter 0202/9798540 oder per Email an info@tripada.de

Geplante Yoga-Kette mit P. Broome gescheitert?

Das schwierige Verhältnis des Yoga zum Geld, zum Geschäftlichen und zur Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern  dokumentiert sich möglicherweise in einem aktuellen Desaster der Yogascene, wie das Manager Magazin in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

 Menschen mit Aktien sind nie glücklich
Am 7.1.2011 gab Patrick Broome, als Yogatrainer der Fussball-Nationalmannschaft zu einiger Bekanntheit gelangt,  in einem Interview mit der SZ zu Protokoll:

SZ: Ist es nicht anstößig, mit Yoga Kohle zu scheffeln?  

Broome: Nein. Es ist nicht falsch, Geld zu haben. Nur: Viel Besitz zu haben, das widerspricht Yoga. Menschen mit Aktien sind nie glücklich.(..)  Ich fand das „Größer, Schneller, Weiter“ nicht mehr stimmig für mich. Deshalb habe ich mich von meinen Geschäftspartnern getrennt und mache jetzt nur noch mein kleines Studio in Schwabing. Ich merke, dass mein Leben ruhiger und besser wird.

Bei diesem Vorsatz scheint es aber  nicht geblieben zu sein. Denn nachdem Patrick Broome mit dem  Versuch der Eröffnung einer zweiten Schule in Berlin gescheitert war und Schulden abstottern musste, scheint nun auch der nächste Versuch einer bundesweiten Expansion „in die Hose“ gegangen zu sein.
Diesmal aber womöglich auf Kosten anderer?
Ambitioniertes Projekt
Unter der Leitung des früheren „Pixelpark“ -Chefs Paulus Neef plante Broome als Yoga Promi gemeinsam mit 3 weiteren Projektmanagern das ambitionierte Projekt zum Aufbau einer deutschlandweiten Yogakette unter dem Namen UNYTE. Bis zum Jahr 2020 sollten 20 Studios in Deutschland und sogar dem deutschsprachigen Ausland entstehen. Broome wollte hierzu nicht nur mit seiner Popularität, sondern auch mit der Ausbildung der Yogalehrer für UNYTE beitragen. Motto sollte sein: „Yoga für alle“ – frei von Esoterik und Extremsport.
Viele Anleger verloren bei Neef schon einmal  ihr Geld

Neef ist nun allerdings kein Unbekannter: viele Menschen, die  in den 90iger Jahren in seine Mediaagentur Pixelpark investierten, verloren beim Absturz des Unternehmens in der Internetblase des Neuen Marktes bereits sehr viel Geld.  Nach Angaben bei Wikipedia übernahm im Dezember 2002 der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Richter vorübergehend das Amt des CEO von Gründer Paulus Neef, nachdem der Aufsichtsrat Unregelmäßigkeiten beim Erwerb der Tochtergesellschaft ZLU im Jahr 2000 unter Neef festgestellt hatte.

200.000 € von Kleinanlegern weg?

 

Nun,  so schreibt das Manager Magazin in seiner aktuellen Ausgabe lakonisch, scheinen viele Investoren – insgesamt 258 Kleinanleger – abermals auf der Suche nach ihrem Geld zu sein.Denn über die Finanzierungsplattform Companisto hatte das Team vor einem Jahr  knapp 200.000 Euro  bei den Kleinanlegern eingeworben und das Geld wurde auch bereits an UNYTE ausgezahlt.

Projekt eingestellt? – Team aufgelöst?

Wie das Managermagazin mitteilt, scheint das intensiv  beworbene Projekts allerdings zum Erliegen gekommen zu sein. So stellten die Redakture fest, das die  Adresse http://www.unyteyoga abgeschaltet ist, man unter der angegebenen Telefonnummer niemanden mehr ereicht und  Mails  unbeantwortet bleiben. Vom „Studio 1“, das im Oktober eröffnen sollte, sei seit Monaten nichts mehr zu hören. Die  führende Köpfe des Unyte-Teams sind scheinbar nicht mehr dabei. Die Kreativdirektorin schied nach Angaben bei „Linkedin“   im vergangenen Juli aus, der „Director Expansion & Construction“ im Dezember und Paulus Neef bezeichnet  „Unyte“  als „frühere“ Berufsstation von „Mai 2015 bis Januar 2016 (9 Monate)“.Neef ließ sämtliche Fragen des Manager Magazins zum Unyte-Projekt unbeantwort.Was mit dem Geld passiert ist, bleibt unklar.

Alle Seiten geschlossen

Eigene Recherchen ergaben, das fast alle mit dem Projekt assozierten Seiten im Netz abgeschaltet sind bis auf die Frontseite: http://unyte.preview.exozet.com/

Wenn diese Informationen stimmen, muss mal wieder die Frage nach der in der Yogawelt verbreiteten Doppelmoral gestellt werden.

Denn sehr viele produzieren sich immer wieder mit ihrer vor-geblichen Bewusstseinsentwicklung als vermeintliches Vorbild  und  betonen die ethischen Werte des Yoga.

Mit der Realität hat dies leider kaum etwas zu tun. Denn im Geschäftsleben verhalten sich Yogalehrende nach unserer Erfahrung nicht selten jenseits der ethischen Normen.

Von Kundenabwerbung, unlauterem Wettbewerb, Werbung mit falschen Titeln, der Nichtbachtung vertraglicher Vereinbarungen, der Ausnutzung verbandlicher Strukturen zum eigenen Vorteil …bis zum sexuellen Missbrauch ist die Palette der Verfehlungen auch bekannter Yogagrößen lang. Der eigene „spiritituelle“ Anspruch hat mit der eigenen Realität oft nicht mehr gemein als eine missionarische Selbstüberschätzung. Denn eins ist klar: Es kochen alle nur mit Wasser. 

Und man könnte wohl erwarten, das die Anleger wenigstens über den Stand des Projektes und den Verbleib ihres Geldes aufgeklärt werden.

Trost

Ein Trost bleibt: „Aktienbesitzer sind nie glücklich“. 

Der Volksmund hingegen weiss: Besser reich und gesund, als arm und krank.
Und ganz ehrlich: Ich bin froh, das mir diese Kette erspart bleibt. Man möge mir das verzeihen, aber ich habe in meiner Stadt keine Lust auf eine solche Kettenkonkurrenz.

UNITE Team Broome

Gesundheit am Arbeitsplatz – Mehr Power und Energie am Arbeitsplatz

InSideBerlin.

staying-healthy-at-work1Guten Morgen,

ich wünsche euch einen schönen Arbeitstag…

Seid ihr schon am Arbeitsplatz? Habt ihr die richtigen Snacks eingepackt?

Müsliriegel oder Zimtschnecke? Was sollte man essen, wenn am Arbeitsplatz der kleine Hunger kommt? Hier ein paar Tipps…

Trinkt ihr genug Wasser? Die richtige Menge Wasser hält euch fit und gesund

Du fühlst dich matt und müde, statt Kaffee – lieber ein paar Atemübungen…

Reminder: Richtige Haltung am Arbeitsplatz

Gesunde Snacks: Energielieferant Nüsse und Trockenfrüchte

Obst und Gemüse

Fettarmer Käse z.B. Hüttenkäse

Fettarmer Joghurt mit Früchten

z.B. Hummus mit Gemüse

Salate

selbst gemixte Smoothies

Ausreichend Wasser trinken

Ich wünsche euch einen schönen Arbeitstag – seid sportlich – bis bald – eure Michaela 

office4

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Landgericht Münster verbietet Werbung mit Yogatherapie

In einer Verhandlung am 21.11.204 hat das Landgericht den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen eine Yogalehrerin bestätigt, die „Yogatherapie“ anbot. Die Beschwerdeführerin unterlag damit gegen den Antragsteller. Mit der Anerkennung ist die Entscheidung rechtskräftig.

Strittig war die Webung für Yoga unter dem Begriff „Yogatherapie“ „ bei speziellen Beschwerden“ . Diese sollte bei Rückenbeschwerden, Stress, chronischen und
psychosomatischen Erkrankungen wie Beckenschiefstand, Bandscheibenvorfällen,
Herz-Kreislauf-Beschwerden, Depressionen und Burnout-Syndrom angewendet werden. Die Aussagen der Antragsgegnerin wurden dahingehend interpretiert, dass die Yogatherapie auf konkrete Krankheiten Anwendung finden sollte.

Diese beinhalte sowohl die Möglichkeit einer Heilung allein durch die Yogatherapie als auch die Möglichkeit, dass die von ihr angebotenen Leistungen als Ergänzung bzw. Unterstützung einer medizinischen Behandlung zur Linderung der genannten Krankheiten, beitragen können und insoweit eine eine Wirkungsmöglichkeit bestünde.

Diee Wirkungen von Yoga im Bezug auf Krankheiten sind wissenschaftlich nicht gesichert. Insbesondere die Wirkung von Yoga im Bezug auf „Krebserkrankungen“ ist nicht belegt. Die Antragsgegnerin wies jedoch nicht auf den Umstand hin, dass die Wirkung ihrer „Yoga-Therapie“ nicht wissenschaftlich bewiesen ist.

Zudem besass sie auch keine Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde.

4. Anlauf zum Präventionsgesetz

Nach Rot-Grün 2005, Schwarz-Rot 2009 und Schwarz-Gelb 2013 unternimmt die Große Koalition den vierten Anlauf zum Präventionsgesetz. Zum Jahresende will sie einen Entwurf für ein Präventionsgesetz vorlegen. Das Präventionsgesetz soll in der letzten Sitzung des Bundeskabinetts vor Weihnachten eingebracht werden. Die Vorlage soll bereits in diesen Tagen in die Abstimmung zwischen den beteiligten Ressorts der Bundesregierung gehen.

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Das teilte Ingrid Fischbach, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Gesundheit, kürzlich mit. Derzeit sei man in der Abstimmung mit allen beteiligten Akteuren.

Man wolle im dritten Anlauf ein Präventionsgesetz nicht wieder an der Hürde Bundesrat scheitern lassen. Die Mittel, die die Krankenkassen für Prävention einsetzen, sollen zunächst auf sieben und später zehn Euro pro Versichertem angehoben werden.

20 Prozent davon sollen in die Prävention der sogenannten Lebenswelten (Settings) – Betriebe, Schulen, Kitas, Pflegeheime – fließen. Bisher hatte es geheißen, dass 80 Prozent in diesen Ansatz fließen sollen.

Die Staatssekretärin begründet die Änderung damit, dass die Krankenkassen ihre bisherigen Angebote beibehalten können sollen, allerdings müssten sie sich einer Qualitätskontrolle unterziehen.

Es habe keinen Sinn, Tabula rasa zu machen, sondern darauf aufbauen, was bereits da ist, betont Fischbach. Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, zeigte sich schockiert von dieser Entwicklung.

Es habe sich gezeigt, dass das Kursangebot der Krankenkassen nur diejenigen wahrnähmen, die sich sowieso für ihre Gesundheit interessieren – besonders der Mittelschicht angehörige Frauen zwischen 40 und 60 Jahren – argumentiert er.

Diejenigen, die dringend für ein gesundes Verhalten sensibilisiert werden müssten, erreiche man dagegen nur über den Lebensweltenansatz. Wenn es nach Fischbach geht, soll im Gesetz der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine zentrale Rolle der Prävention zugeschrieben werden. Ihr komme auch ein besonderes Gewicht bei der Entwicklung einer nationalen Strategie zu.

Die Auffassung zum sogenannten Setting-Ansatz teilt die SPD-Bundestagsfraktion dagegen nicht.

Vielmehr verbindet die Arbeitsgruppe Gesundheit mit dem Schwerpunkt auf Prävention in Lebenswelten die Hoffnung, Gruppen zu erreichen, die durch die traditionellen Angebote zur Primär-Prävention nicht erreicht werden. Erinnert wird dabei an das in § 20 SGB V formulierte Ziel, Primärprävention soll „insbesondere einen Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen erbringen“.

Der Schwerpunkt erfolgreicher Prävention muss auf bedarfsgerechten Angeboten vor Ort liegen. Das fordert der AOK-Bundesverband in einem Positionspapier zum geplanten Präventionsgesetz.

Zweite zentrale Forderung des Bundesverbandes ist die Stärkung des gesamtgesellschaftlichen Engagements für die Prävention.

Zusammengefasst kann man davon ausgehen, das die individuelle Prävention eher ausgeweitet wird und zugleich die Sicherung der Qualität der Angebote erhöht wird.

Prävention hat in Deutschland leider keinerlei Lobby. Die Dienstleister sind größtenteils Einzelkämpfer.