Archiv der Kategorie: Krankenkassen

Yoga in Wuppertal – Kursstart nach Ostern

Yoga in Wuppertal mit Tripada®

Die nächsten Yoga Kurse starten nach den Osterferien ab dem 24.04.17  in der Tripada Akademie für Gesundheit und Yoga ® in Wuppertal. Egal ob für Anfänger oder Fortgeschrittene – im Tripada Yoga ® gibt es verschiedene Stufen für die jeweiligen Bedürfnisse der Teilnehmer.

Tripada Yoga ® Basic für Anfänger

Dieser Kurs ist besonders für Anfänger und eher unfitte Leute als Einstieg in das Yoga gedacht. Die Yoga Übungen wurden aus dem Hatha Yoga weiterentwickelt und speziell an die Bedürfnisse von modernen westlichen Menschen angepasst. Es ist rückenfreundliches Yoga optimiert auf die Gesundheitsförderung, säkular und weltanschaulich neutral.

Tripada Yoga ® für Anfänger in Wuppertal ab dem 24.04.2017 :

  • Mo. 18:00 – 19:30 Uhr / 10 Termine vom 24.04.17. – 10.07.17.
  • Di.   09:30 – 11:00 Uhr / 10 Termine vom 25.04.17. – 04.07.17.
  • Di.   18:00 – 19:30 Uhr / 10 Termine vom 25.04.17. – 04.07.17.
  • Mi.  18:00 – 19:30 Uhr / 10 Termine vom 26.04.17. – 28.06.17.

Tripada Yoga ® Basic Plus & Mediate für fitte Anfänger und Fortgeschrittene

In den weiteren Stufen des Tripada Yoga ® „Basic Plus“ und „Mediate“ kommen neue Übungen, sogenannte Asanas hinzu. Andere werden vertieft und weiter ausgebaut, was den dynamischen mittleren Teil fordernder und anstrengender macht. Daher sind die höheren Stufen für fortgeschrittene Yoga-Übende oder sportliche Yoga-Anfänger geeignet.

Yoga in Wuppertal

Tripada® Yoga in Wuppertal für Fortgeschrittene ab dem 24.04.17 :

  • Mo. 18:00 – 19:30 Uhr / 10 Termine vom 24.04. – 10.07.17.
  • Mo. 20:00 – 21:30 Uhr / 10 Termine vom 24.04. – 10.07.17.
  • Di.   19:00 – 20:30 Uhr / 10 Termine vom 25.04. – 04.07.17.
  • Mi.  18:00 – 19:30 Uhr / 10 Termine vom 26.04. – 28.06.17.
  • Mi.  20:00 – 21:30 Uhr / 10 Termine vom 26.04. – 28.06.17.
  • Do. 09:30 – 11:00 Uhr / 10 Termine vom 27.04. – 13.07.17.
  • Do. 18:00 – 19:30 Uhr / 10 Termine vom 27.04. – 13.07.17.
  • Do. 20:00 – 21:30 Uhr / 10 Termine vom 27.04. – 13.07.17.
  • Fr.    18:00 – 19:30 Uhr /   10 Termine  vom 28.04. – 30.06.17.

Kassenförderung nach § 20 SGB V

Die Tripada Yoga ® Kurse haben alle eigene Kurskonzepte, die von der Zentralen Prüfstelle Prävention anerkannt sind. Ebenso werden die Yoga Kurse in Wuppertal nur von ausgebildeten und zertifizierten Tripada ® Yogalehrern unterrichtet. Die gesetzlichen Krankenkassen fördern daher die Kurse mit 50 – 100 % der Kurskosten. Die Förderhöhe ist von der Krankenkasse abhängig.

Sie können sich jetzt gleich über unser Kontaktformular auf der Webseite www.tripada-wuppertal.de anmelden oder telefonisch Mo. – Fr. von 12:00 – 18:00 Uhr unter 0202/9798540.

Tripada Yoga ® für werdende Mütter – Fortbildung für Yogalehrer in der Tripada Akademie

Tripada Yoga ® Basic für Schwangere“

Am vergangenen Wochenende hat in der Tripada Akademie eine Fortbildung auf das von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifizierte Konzept „Tripada Yoga ® Basic für Schwangere“  stattgefunden.

Wir gratulieren

Fobi werdende Mütter Gruppe 1

 

Tripada Yoga Schwangere Strieder web klein

Tripada Yoga ®

Tripada Yoga ® ist eine eigenständige Methode der Gesundheitsförderung. Seit über 15 Jahren entwickelt die Tripada Akademie Kurskonzepte im Bereich Yoga. Für einen hohen und einheitlichen Qualitätsstandard werden die Kurskonzepte auf die speziellen Bedürfnisse von verschiedenen Zielgruppen angepasst.

Der Kurs für die werdenden Mütter setzt auf Tripada Yoga ® Basic auf, passt ihn aber für die Schwangeren an.

In der Zeit der Schwangerschaft erlebt eine Frau viele körperliche Veränderungen. Nur ein Verständnis dieser Veränderungen ermöglicht eine sinnvolle Anpassung der Yogapraxis.

Sowohl die Umstellungen und Veränderungen des Körpers als auch die psychisch / seelische Ausrichtung und Neuorientierung können für eine Frau mit Anstrengung und Beschwerden einhergehen. So ist es von großer Bedeutung und Nutzen, den Veränderungen des Körpers in der Schwangerschaft mit unterstützenden Maßnahmen , welche Beweglichkeit, Gesundheit und Entspannung bewirken, zu begegnen.

Die bedeutendste Veränderung in der Schwangerschaft ist das Heranwachsen der Gebärmutter und des Embryos sowie der damit einhergehenden hormonellen Veränderungen und Umstellungen. Während der Schwangerschaft vergrößert sich die Gebärmutter der Frau um das Zwanzig – bis Dreißigfache ihres Gewichtes und verändert die Lage der inneren Organe.

Die Schwangerschaft einer Frau wird von Anfang an von dem Gelbkörperhormon Progesteron geschützt. Progesteron bewirkt eine Umstellung des gesamten vegetativen Nervensystems und es löst die notwendige Erweiterung und Entspannung der Venen aus . Dies bewirkt eine Mehrdurchblutung und eine umfassende Versorgung allen Gewebes des Körpers .Alle Haut, Schleimhaut, Muskeln, Sehnen und Bänder werden weicher und nachgiebiger. Dies ist für den Geburtsvorgang sehr sinnvoll.

Für die Yoga Praxis bedeutet dies, dass alle Gelenke, Bänder und Muskeln der Frau in der Schwangerschaft instabiler werden und nur ausgewogen belastet sein dürfen.

Zunehmendes und verlagertes Gewicht durch das Wachsen der Gebärmutter und des Kindes führt zu Veränderungen des Körperschwerpunktes und zu ( Fehl – ) Belastungen der Statik durch Veränderungen in der Haltearbeit des Körpers. Ein wesentlicher Aspekt der Yogapraxis ist daher der entspannende Ausgleich der Belastungsreaktion des Körpers durch die Schwangerschaft verbunden mit der Stabilisierung und Aufrechterhaltung der stützenden Bein-, Gesäß- und Rückenmuskulatur durch Asanas in einer sinnvollen Folge und Ausrichtung.

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Körperliche Übungen in der Schwangerschaft sollten nur so lange ausgeführt werden, wie sie gut tun. Die Veränderungen des Körpers ermöglichen  eine hohe Sensibilität für alle Vorgänge und Empfindungen Ihres Körpers. Auch in der Yogapraxis wird diese Sensibilität immer wieder angesprochen und verfeinert.

Das Konzept und die Praxis des TRIPADA YOGA kann hier eine großes Spektrum an Unterstützung , Hilfen und Ausgleich bieten. Alle Methoden der Yoga – Asana -Praxis, der Atementspannung , der Tiefenentspannung und der Praxis der Meditation sind in diesem Konzept abgestimmt auf die Bedürfnisse und auch Belastungen einer Frau durch Schwangerschaft und Geburt.

Die Entwicklung des Kurses basiert auf lange Erfahrung, einer intensiven Auswertung der verfügbaren Literatur und der Erprobung der Konzepte in der Praxis.

Qualitätssicherung:

Tripada Yoga für werdende Mütter kann  nur von Personen unterrichtet werden, die eine Yogalehrerausbildung über 2 Jahre und 500 Stunden absolviert haben. Sie müssen weiter über einen staatlich anerkannten Grundberuf verfügen und eine Kursleiterschulung in Tripada Yoga ® Basic absolviert haben. Durch eine entsprechende Kursleiterschulung können Lizenzpartner von Tripada die Kurse anbieten. Die Lizenzierung sichert die Qualitäskriterien von Tripada.

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Beate Strieder ist als Sozialpädagogin seit 25 Jahren in Grundschulen tätig. Sie arbeitet täglich mit Kindern und ist selber Mutter von 2 erwachsenen Kindern. Gemeinsam mit Hans Deutzmann, dem Inhaber und Leiter der Tripada Akademie, ist sie als erfahrene Yogalehrerin seit vielen Jahren an der Konzeptentwicklung von Tripada beteiligt. Sie unterrichtet selber an der Tripada Akademie.

 

 

Zertifizierung bei der zentralen PrüfstelleSchwangere Yoga Strieder

Tripada  ist als Kursentwickler bei der zentralen Prüfstelle registriert. Der Kurs ist bundesweit zertifiziert. Die Fortbildung führt bei Vorliegen der anderen Vorraussetzungen zur Förderung der Kurse durch die gesetzlichen Krankenkassen.

 

 

 

 

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Tripada Yoga jetzt auch in Bocholt – Eröffnung

Das neue Tripada Franchise Yogastudio in Bocholt unter der Leitung von Tripada Yogalehrerin Christina Busshoff hat am 06. Januar 2016 Eröffnung gefeiert.

 

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Die Besucher konnten an dem Tag Tripada Yoga in kleinen Gruppen ausprobieren und es gab einen Vortrag darüber, was Tripada überhaupt ist und was hinter dem besonderen Konzept des Tripada Yoga steckt.

Tripada – Yoga versteht sich als eigenständige Methode der Gesundheitsförderung, die von Hans Deutzmann (Diplom Sozialarbeiter, Sozialwissenschaftler sowie Yoga – und Entspannungspädagoge und Gründer der Tripada Akademie für Gesundheit und Yoga in Wuppertal) aus einer langjährigen Erfahrung als Yogalehrer einerseits und einer intensiven Beschäftigung mit dem Thema der Gesundheitsprävention andererseits entwickelt. Im Tripada Yoga werden alle Methoden des klassischen und modernen Yoga eingesetzt, die gesundheitlich sinnvoll sind. Extreme Übungen werden nicht angeboten und es wird keine untergründige „Missionierung“ betrieben.

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Christina Busshoff ist von dem Ansatz überzeugt und hat sich dem neu entwickelten Franchise – Modell der Tripada Akademie angeschlossen. Sie bietet in Ihrem Studio in Bocholt nun verschiedene Tripada Yoga Gruppen für Anfänger und Fortgeschrittene in bewährter Qualität sowie für Kinder ab 6 Jahren an.

Die Kurse sind sehr erfolgreich angelaufen und schon zum Teil ausgebucht. Eine Vergrößerung der Räumlichkeiten ist bereits geplant.

Ab Juli 2016 kommen zusätzlich Tripada Yoga Kurse für Schwangere hinzu. Die Kurse werden alle als Präventionskurse von den gesetzlichen Krankenkassen gefördert.

 

Yoga von gestern und Yoga von Morgen

Yoga hat in den letzten 15 Jahren einen wahren Boom erlebt. Seit den 50-iger Jahren des 20. Jahrhunderts hatte diese aus Indien importierte Übungsform ein stetes und kontinuierliches Wachstum an Anhängern in der Bundesrepublik zu verzeichnen. Bei den Volkshochschulen und anderen Trägern der Erwachsenenbildung avancierte Yoga  zum dauerhaft beliebtesten Angebot der Gesundheitsbildung. Geschuldet war dieser Erfolg auch einer starken Säkularisierung des Yoga und einer Konzentration auf die körperorientierten und gesundheitsfördernden Methoden. Damit einher ging eine  Abkehr der Yogakonzepte von Religion oder Esoterik. Man konzentrierte sich auf die präzise Ausgestaltung der Übungspraktiken. Prominente Musiker und Schauspieler waren über die Medien an der rasanten Ausbreitung des Yoga im Westen beteiligt. Indra Devi, eine bekannte amerikanische Schauspielerin, hat mit dem Bestseller  „Durch Yoga jugendfrisch“ in den 50iger Jahren diesen Trend vorgegeben. Die Popularität von Yoga bei Prominenten, Stars und Sternchen  und eine durchweg positive Kommentierung in den Medien dürfte zur Popularisierung beigetragen haben.

Nach 5 Jahrzehnten des steten Wachstums kam es etwa seit der Jahrtausendwende sogar zu einem geradezu sprunghaften Anstieg, zu einer regelrechten „Yogaexplosion“ in den USA, Deutschland und anderen westlichen Ländern. In diesem Boom kam es zu Akzentverschiebungen: gerade in Deutschland: einerseits erlebte die Yogawelt eine Aufleben religiöser Yogarichtungen (vertreten besonders durch den Sivananda Yoga, speziell „Yoga Vidya“, der die hinduistische Lehre des Advaita -Vedanta verbreitet und parallel ein großes Ausbildungscenter betreibt) und einer Popularisierung von sehr  leistungsorientierten fast reinen Körper- Übungsstilen wie Ashtanga Yoga und Power Yoga andererseits. Beide Entwicklungen wurde begleitet von einer intensiven Kommerzialisierung, in der die klassischen Heilsversprechen des Yoga werbewirksam der Vermarktung zugeführt wurden und werden. Damit vollzog die Bundesrepublik jedenfalls teilweise eine US- amerikanische Entwicklung nach, wo Yoga zum Lifestyleprodukt avanciert  ist.

In den letzten 10 – 15 Jahren entstanden in vielen deutschen Städten dem Boom folgend zahllose Yogastudios. Da der Beruf des Yogalehrers nicht geschützt ist, fluten Ausbildungen aller Art    seither einen sich selbst überlassenen ungeregelten Markt. Große Institute gerade des esoterischen – und Sportyoga werfen kohortenweise Yogalehrer aus, die oft im Schnellverfahren “ von 10 Tagen, 4 Wochen oder 6 Monaten ausgebildet werden.. Gerade die Anbieter mit solch kurzen Ausbildungszyklen fluten mit einer kurzen Reproduktionsrate den Markt und bieten sportlich- artistische Übungsformen an. Ebenso wie beim religiös orientierten Yoga breitete sich diese Varianten des Yoga auf Grund der kurzen Ausbildungen sprunghaft aus. Yoga etablierte sich nun wie eine neue Sportart auch in Fitnessstudios.

Aanalog zu den üblichen Fitnessmoden der Saison werden heute ständig neue Yogamoden auf den Markt geworfen.

Diese Entwicklung  hat auch  ihre Schattenseiten und bleibt nicht ohne Schaden für  das Berufsbild des Yogalehrenden. Immer öfter treffen kurz und schlecht ausgebildete Yogalehrende in wenig homogenen und diskontinuierlichen Gruppen auf ehrgeizige Schüler. Sie verkennen die individuellen Vorraussetzungen der Teilnehmer und sind unfähig, eine angemessene Belastungsdosierung durch eine teilnehmerorientierte Übungsauswahl anzubieten. Die Verletzungsrisiken steigen auf Grund unangepasster Übungsangebote, wie William S. Broad in seinem Buch  „Yoga und Wissenschaft“ anschaulich dargelegt hat.

Die Faszination artistischer Körperbeherrschung trägt zu diesem Hype bei, ungeachtet der Tatsache, das die Gefahr kurz- und langfristiger Gesundheitsschäden steigt.

Mit der Wiederaufnahme der Gesundheitsförderung in den Aufgabenkatalog der gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2000 schaffte es  Hatha-Yoga noch kurz vor diesem Boom in den Kanon der anerkannten Interventionsmethoden gegen die zunehmende Verbreitung der chronisch degenerativen Erkrankungen.

Da in den 90iger Jahren die Gesundheitsförderung von vielen gesetzlichen Kassen als Marketinginstrument eingesetzt wurde, um Kunden attraktive Extraleistungen zu offerieren, waren die Kassen auch ohne wissenschaftliche Fundierung gerne bereit, alle möglichen Leistungen wie auch Tanz- und Skikurse zu finanzieren, um die Kunden – also die Versicherten – anzulocken und zu  binden. Es lag auf der Hand, das allseits beliebte Yoga hiervon nicht auszunehmen. Die Kritik an dieser Zweckentfremdung der Prävention führte zu einer Abschaffung des § 20 SGB V in den Jahren 1997 – 2000. Mit der Wiedereinführung einer qualitätsgesicherten Prävention im Jahr 2000 wurden dann zwar allgemeine qualitative Standards für Präventionsangebote eingeführt, die jedoch im Bereich des Yoga bis heute als sehr lückenhaft und unvollständig  anzusehen sind und nicht konsequent umgesetzt wurden.

 Dem sogenannten „Hatha Yoga“ wird seitens der gesetzlichen Krankenkassen pauschal eine Wirksamkeit als palliative Entspannungsmethode  gegen Stress zugeschrieben.

Klassisches Yoga selber beansprucht im Rahmen einer Art „Ordnungstherapie“  die Gesundheit im Rahmen eines ganzheitlichen Konzeptes auf vielen Ebenen äußerst wirksam zu fördern. Deshalb wird die Einordnung von Yoga  als reine Entspannungsmethode dem umfassenden Anspruch des Yoga und der Vielfalt seiner Methoden und Wirkebenen tatsächlich nicht gerecht.  Yoga reklamiert für sich selber, ein umfassendes Methodenkonzept für die Förderung und Erhaltung der Gesundheit auf vielen Gebieten zu besitzen. Ein durchschnittlicher Yogakurs legt den Focus nicht nur auf die Entspannung.

Die eingesetzten Methoden der Entspannung selbst differieren erheblich. Die Asana Praxis, die Körperübungen,  dienen auch, aber nicht nur der Entspannung. Mindestens in gleicher Weise wird der Bewegungs- und Halteapparat angesprochen. Atemübungen, Reinigungsübungen zur Entschlackung, und Ernährungsempfehlungen gehören ebenso zum Repertoire wie Meditation. In manchen Kursen spielt die Entspannung oder Meditation aber auch gar keine besondere Rolle, da die sportliche Betätigung mit Hilfe der Asanas ganz im Vordergrund steht.

Recherchen zeigen erstaunlicherweise, das die Wirkung von „Hatha Yoga“ als Entspannungsmethode wissenschaftlich gar nicht untersucht ist. Bei der Behauptung, Yoga sei in jedem Fall entspannungswirksam, handelt es sich deshalb nur  um eine wohlwollende Unterstellung, die bis heute den Beweis schuldig geblieben ist.

In verschiedenen Yogarichtungen spielt die Entspannung nahezu gar keine Rolle. Viele moderne Yogarichtungen beschränken sich auf Asanas, die reinen Körperübungen.

Es  liegt ein gewaltiges Versäumnis der  Fachverbände, in den vergangenen Jahrzehnten zur wissenschaftlichen Absicherung des Yoga und Klärung der Methoden und Prinzipien nahezu nichts beigetragen zu haben. Immer noch- oder wieder- herrscht hier in weiten Strecken ein sogenanntes „spirituelles“ oder mystisch verklärtes Bild des Yoga vor.

Zwar möchte man nach außen durchaus „säkular“ erscheinen – aber dahinter verbirgt sich häufig ein religiöser oder spiritueller missionarischer Hintergedanke, der einem aufgeklärten Ansatz des Yoga eher  im Wege steht. Zudem sind alle Fachverbände im Wesentlichen mit den partikularen Interessen ihrer Mitglieder befasst.

Die Frage, die sich heute nach dieser Bestandsaufnahme stellt, ist, ob es in der Pauschalität überhaupt berechtigt ist, sogenanntes Hatha Yoga als Methode der Gesundheitsförderung oder speziell der Entspannung zu betrachten und diese Wirksamkeit als Entspannungsmethode unterschiedslos bei allen Yogastilen als heute gegeben zu betrachten. In jedem Fall sollten die Vorraussetzungen einer solchen Anerkennung klarer gefasst werden.

Hatha Yoga – auf den die Kassen als Entspannungsmethode anerkennen – ist der traditionelle Sammelbegriff für den eher körperorientierten Yoga. Tatsächlich ist es aber  so, dass innerhalb des sogenannten Hatha Yoga heute sehr viele verschiedene Richtungen existieren, die sich in Zielen und Methodik teilweise vollkommen unterscheiden.

Es wird inzwischen von bis zu 40 Richtungen gesprochen, die sich in Ansatz und Methodik teilweise kaum noch ähneln. Zwischen „Bikram Yoga“ – einer eher martialischen Übungsfolge in 42 Grad heißen Räumen und „Yin Yoga“ mit sehr langem, bewegungslosen Verharren in einigen wenigen entspannenden Posen liegen konzeptionelle Welten. Während „Iyengar Yoga“ beispielsweise langes Verweilen in extremen Yoga Posen mit maximaler Anspannung und Dehnung empfiehlt, verzichtet der Viniyoga gleich ganz auf statisches Halten und propagiert eher sanfte und dynamische Bewegungsfolgen.

Hatha Yoga kann demzufolge heute nicht mehr als Sammelbegriff für eine einheitliche Übungsmethode verwendet werden. Es gibt, wie William S. Broad (Yoga and Science) festgestellt hat, „verschiedene Yogas“. Die Begriffsbestimmung ist  so überdehnt, das nicht mehr gesagt werden kann, um was sich hierbei handelt, welche Übungen und welche Prinzipien zur Anwendung kommen.

Auch  ein Rekurs auf den traditionellen Begriff des „Hatha Yoga“ hilft wenige.  Dieser Begriff bezieht sich auf den tantrischen Yoga, wie er in den mittelalterlichen Texten – etwa der Hatha Yoga Pradipika und Gheranda Samhita – dargestellt ist. Zwar findet sich hier eine Quelle des modernen, seit etwa 100 Jahren entwickelten Yoga und der dort verwendeten Methoden, aber eine Eignung für Zwecke der modernen Gesundheitsförderung und der Entspannung kann in den magischen Konzepten zur „Erweckung der Kundalini“ niemand ernstlich sehen.

Als Konsequenz der Ausdifferenzierung der Yogakonzepte und Yogarichtungen muss deshalb  gelten, dass

„wer heute vom Yoga spricht, erklären muss, was er damit meint“

Zugleich muss sich Yoga von den großsprecherischen Behauptungen befreien,  ein Allheilmittel für alles und jedes zu sein. Yoga muss sich stärker an der Wissenschaft orientieren. Tripada geht davon aus, das der Vertrauensvorschuss, den Yoga auf Grund seines legendären Rufes in der Öffentlichkeit genießt, eines Tages aufgebraucht sein wird, wenn sein Potential nicht in eine klarere, besser reflektierte und in Methoden und Wirkungen überprüfbare Form gebracht wird.

Jedes dieser vielen „Yogas“ hat demzufolge heute die Pflicht, über die je eigenen  Prinzipien, Methoden, Ziele und Grundsätze Rechenschaft abzulegen, wenn die spezifischen Ansätze in der Gesundheitsförderung berücksichtigt werden sollen. Aussagen über Wirkungsweisen von Yoga können nur getroffen werden, wenn die angewandte Methodik eindeutig und reproduzierbar spezifiziert wird und sodann entsprechenden wissenschaftlichen Wirksamkeitsstudien zugeführt wird.

Der kleinste gemeinsame Nenner des Begriffes „Yoga“ besteht heute nur noch darin, das es sich um – im weitesten Sinne – körperorientierte Methoden aus dem weiten Feld des traditionellen und modernen Yoga handelt. Der Begriff Hatha Yoga grenzt dies traditionell von klassischen Yogarichtungen wie beispielsweise Bhakti Yoga (religiöse Hingabe), Karma Yoga (selbstloses Handeln) und Jnana – Yoga (Meditation und Studium) ab, bei denen körperliche Übungen keine oder eine untergeordnete Rolle spielen. Der klassische, historische Hatha Yoga nimmt zwar nicht das Denken, Handeln oder Singen, sondern stärker den Körper zum Ausgangspunkt des Yoga, ist aber nicht weniger ein esoterisch – spiritueller oder religiöser Weg, der mit seiner säkularen Neufassung für Fitness und Gesundheit kaum etwas gemein hat.

 Von einer pauschalen Eignung aller heutigen Richtungen und Spielarten des modernen und traditionellen  Hatha Yoga für Zwecke der Gesundheitsförderung (des Bewegungs- und Halteapparates und der Entspannung) kann heute nicht  mehr ausgegangen werden, auch nicht, wenn man, wie die gesetzlichen Krankenkassen eine berufsbegleitende Ausbildung von mindestens 2 Jahren und 500 Stunden  zu Grunde legt.

Generell sind hier rein quantitative Rahmenrichtlinien nicht zielführend, wenn das gesamte Yogaverständnis etwa von extremen Übungen oder esoterisch- spirituellen Zielstellungen geprägt ist und nicht ein weltanschaulich neutrales Konzept mit Zielstellungen der Gesundheitsförderung verfolgt.

Entgegen den mystischen Verklärungen entspringen viele dieser Übungsformen nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen (Vgl.: Singleton, Mark – Origin of Yoga Postures, Oxford University Press 2010) auch nicht alleiner einer bisher behaupteten ungebrochenen jahrtausendealten Tradition, sondern es handelt sich um Neuerfindungen und Reformulierungen des Yoga im 20. Jahrhunderts, teilweise scheinbar auch mit Vermischungen mit westlicher Gymnastik.

Bei vielen extremen Übungen aus dem Formenkreis des Yoga muss festgestellt werden, dass sie in der Gesundheitsförderung überhaupt nicht eingesetzt werden können. Weder kann  also bei vielen parareligiösen, hinduistischen und vedantischen Ausrichtungen des Yoga   die weltanschauliche Neutralität garantiert werden, noch sind die verschiedenen Ansätze immer und per se auf das Ziel der Entspannung und des Stressabbaus oder der allgemeinen Gesundheit optimiert.

Oft gehen sie mit einer offenen oder verdeckten hinduistischen, weltanschaulichen Missionierung einher, die sich der Attraktivität der Yogaübungen für die psychosomatische Gesundheit und das Wohlbefinden nur bedient, um letztlich für die religiösen Anschauungen zu werben. Häufig findet man das Argumentationsmuster, das die an den gesundheitlich ausgerichteten Übungen interessierten Personen „noch nicht so weit“ seien, aber später zu den spirituellen Inhalten finden oder geführt werden könnten.

Von daher mögen diese Ansätze jedem in seiner Freizeit  offen stehen…. eine Grundlage für die Finanzierung solcher Angebote im Rahmen der primären Prävention aus Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen ist nicht nach zu vollziehen.

Es wird von den Kassen und der „Zentralen Prüfstelle Prävention“ nicht geprüft,  ob die jeweilige ausbildende Institution oder Ausbildungsschule einem gesundheitsfördernden und weltanschaulich neutralen Ansatz folgt. Übungskonzepte des Yoga, die einheitlich entwickelt, verbindlich dokumentiert und in Hinblick auf die Eignung in der Gesundheitsförderung evaluiert worden wären, liegen im Prinzip auch nicht vor.

Ebenso wenig werden in der Regel Absolventen von Yogalehrerausbildungen auf solche Konzepte geschult, wie dies der Leitfaden fordert. Wirkannahmen über Yoga sprechen in der Regel pauschal von Yoga im allgemeinen, ohne die jeweils verwendete Yoga Methode. das Übungssetting, die angesprochene Zielgruppe und die Ziele des Trainings zu spezifizieren.

Kein einziger Fachverband (mit Ausnahme der Tripada Akademie und dem Berufsverband der Tripada Yogalehrenden) hat bis heute überhaupt Konzepte für Yoga in der Gesundheitsförderung vorgelegt,  wissenschaftlich evaluiert und schult  seine Auszubildenden auf derartige  Programme  in einer Weise, das hieraus die Befähigung als Übungsleiter hervorgeht.

Eine in der  Gesundheitsförderung angewendete standardisierte Methode aus dem Kontext des Yoga ist das „MBSR Training“ von Dr. Jon Kabat Zinn. Hier wurden für Menschen im klinischen Kontext einfache Asanas (Körperübungen), eine einfache grundlegende Entspannungsübung (Body Scan) und einfache Meditationen mit Hintergrundinformationen zum Thema Stress sowie ein Achtsamkeitstraining kombiniert angeboten. Die Methode ist nahezu vollständig aus dem Yoga entlehnt.  MBSR firmiert aber  nicht unter dem Namen Yoga. Es handelt sich um eine standardisierte Methode eines multimodalen Stressbewältigungstrainings, welches sich der Yoga Methoden bedient und seine Herkunft sprachlich verschleiert.

In ähnlicher Weise hat Dr. Herbert Benson (Mind- Body Institite der Harvard Medical School) eine universelle Methodik der Meditation als Methode der Mind- Body-Medizin entwickelt, die aus dem religiösen Kontext  enthoben und auf die technischen Elemente reduziert wurde. Sie ist in der Lage, Stress abzubauen und die „Relaxation Response“ auszulösen.

Generell haben Konzepte aus dem Yoga Eingang in Prävention und Therapie gefunden, allerdings zumeist in einer „synthetisierten“  und „säkularisierten“ Form mit klarer Methodik wie bei MBSR und der Benson – Meditation.  Eine ähnliche Geschichte weist auch das Autogene Training und die PMR auf, die in ihrer Entwicklung ebenfalls von asiatischen Methoden des Yoga und der Meditation inspiriert waren, sich aber stark um Abgrenzung von den „esoterischen“ und „religiösen“  Wurzeln bemühten.

Yoga selbst wird  als Interventionsmethode der Gesundheitsförderung heute einer zentralen Forderung der Qualitätssicherung nicht gerecht, wie sie im Leitfaden selber als Bedingung formuliert sind.

 Es liegen keinei standardisierte Kurskonzepte und Trainermanuale vor, die den Kriterien einer wissenschaftlichen Evaluation und Absicherung genügen könnten.

Die gegenwärtige Praxis läuft nämlich darauf hinaus, dass Yogalehrende in Eigenregie individuelle Kurskonzepte entwerfen und diese zur Zertifizierung einreichen. Diese Konzepte sind aber weder in ihrer Wirkung vorab wissenschaftlich untersucht noch unterliegen sie einer begleitenden wissenschaftlichen Evaluation. Die prüfenden Instanzen sind fachlich auch gar nicht in der Lage, die Qualität dieser Konzepte und ihre Wirksamkeit in der Praxis zu prüfen.

 Tripada Yoga

Um hier eine Klarheit zu schaffen, legt Tripada Yoga auf der Grundlage und Weiterentwicklung des Yogaverständnisses von Dr. M. L. Gharote und des Kaivalyadhama Institutes in Lonavla die Übungsprinzipien, Übungsmethoden sowie die verwendeten Techniken, die angesprochenen Zielgruppen und Ziele eindeutig dar. Alle Tripada Yogalehrer werden hierauf geschult. Zudem stellt sich Tripada Yoga mit einer klaren und verbindlichen Methodik einer wissenschaftlichen Überprüfung und Evaluation. Nur auf der Basis einheitlicher Konzepte ist eine Vergleichbarkeit gegeben, sind Aussagen über Wirkungen möglich.

 

Tripada Yoga stellt sich als eigenständige Methode der Gesundheits-förderung vor und ist zugleich eine Plattform für die Modernisierung des Yoga

Die Grundsätze des Tripada Yoga) basieren auf dem Verständnis, wie sie von Dr. M.L. Gharote als Vertreter eines wissenschaftlich begründeten Yoga nahegelegt  wurden.

In Übereinstimmung mit den Intentionen des Begründers, hatte das Kaivalyadhama Institut in Lonavla sich seit 1924 bis etwa 1950 der wissenschaftlichen Erforschung und Entmystifizierung des Yoga verschrieben. Einer der wichtigsten Leitsätze des Begründers  G. Gune lautete, keinerlei Behauptungen über die Wirksamkeit von Yoga aufzustellen, die nicht wissenschaftlich begründet sind. Mit diesem Vorsatz ist Herr Gune weit von den ebenso großsprecherischen wie unbewiesenen Behauptungen über die phantastischen Effekte der Yogapraxis (vom Verschwinden grauer Haare und Falten, jedweder Gesundheitsstörung bis hin zu detaillierten Wirkangaben bei jeder einzelnen Yogahaltung) abgerückt.

Das  Kaivalyadhama  Institut war über 30 Jahre bis in die 50iger Jahre des 20. Jahrhunderts  die führende Autorität in Indien im Bereich einer Säkularisierung, einer wissenschaftlichen Begründung und der Entwicklung praktikabler Yoga – Übungskonzepte für Prävention, Therapie und Pädagogik..  Mit dem Bedeutungsverlust dieser Einrichtung seit den 1950iger Jahren hat leider generell auch die Beziehung zwischen Yoga und Wissenschaft zunehmend an Bedeutung verloren. Gerade in den letzten 20 Jahren kam es indes zu einer massiven Remystifizierung des Yoga gerade durch sektenartige Erscheinungen. Die Bezugnahme auf Wissenschaft beschränkt sich zumeist darauf, oft fragwürdige kleinere Studien über die therapeutische Wirkung von oft nicht näher definierten Yogapraktiken als Beweise zu zitieren.

Für den Tripada Ansatz  kommt es nicht auf eine Definition dessen an, wer näher an einer beliebigen historischen Wahrheit von Yoga sein soll, sondern es geht um die Definition und Spezifizierung der Ziele, der Übungen, der Prinzipien und der Methoden, die heute in der Gesundheitsförderung im Rahmen des Tripada Yoga oder eines anderen Yoga angewendet werden können.

Erst durch die Formulierung klarer Prinzipien und ihrer zielgruppenbezogenen Umsetzung in adäquaten Übungsprogrammen und Curricula, bezogen auf die Bedürfnisse der Menschen hier und heute, entsteht Transparenz und Vergleichbarkeit. Sie bilden den Boden für eine seriöse, valide und vertrauenswürdige wissenschaftliche Überprüfung der Wirksamkeit der Methoden des Tripada  – Yoga oder anderer Yogaansätze in verschiedenen Feldern.

Denn zweifellos ist jede wissenschaftliche Untersuchung über Yoga nur gültig für die jeweilige angewendete Yoga – Methode, Übung oder Übungsfolge. Ohne Rechenschaft über die angewendeten Übungen und Prinzipien bleibt die Aussagekraft einer jeden Untersuchung beschränkt und ist nicht auf andere „Yogas“ zu verallgemeinern.

Ziele und Methoden des Tripada Yoga als Methode der Gesundheitsförderung leiten wir ab aus dem

  • Übungsspektrum des traditionellen Yoga,
  • dem mehr philosophischen und psychologischen Yoga Sutra Patanjalis
  • den Texten und Konzepten des Hatha Yoga
  • allen neueren Entwicklungen im Yoga des 20. und 21. Jahrhundert.

All diesen Quellen gegenüber bewahren wir eine kritische Distanz. Wir werten sie aus und versuchen, sie in eine moderne Sprache und Begrifflichkeit zu übersetzen und so zu eigenen Definitionen zu finden.

Zudem ist der Bezugspunkt des Tripada Yoga die moderne Wissenschaft. Neben Medizin und Psychologie finden wir als Bezugswissenschaften im engeren Sinne die Konzepte der Gesundheitsförderung, der Prävention, die Stresstheorien, die Salutogenese, die Psychoneuroimmunologie, die Mind- Body-Medizin sowie Kognitionswissenschaften, Lerntheorien und die Pädagogik sowie die Trainings- und Sportwissenschaften.

Auf Basis dieser Erkenntnisse und Konzepte werden die klassischen Vorschläge des Yoga in eine moderne Form überführt.

Leider müssen wir feststellen, das dem Yoga vor allem ein profunder Aberglauben zu Grunde liegt. Sicherlich wird dieser Aberglaube gestützt durch die positiven Übungserfahrungen, die Millionen Menschen mit Yoga machen.

Tatsache ist aber auch, das Yoga als wissenschaftlich begründete psychosomatische Übungsmethode heute kaum einen Boden hat. Die meisten Yogatraditionen begründen ihre Praktiken damit, das man das in dieser Tradition eben so macht. Es fehlt an jedweden Reflektionen des „Wie“ und „Warum“.

Statt dessen werden autoritäre Strukturen der unkritischen Guru- Gefolgschaft gepflegt, die diesen Mangel verdecken.

 Diese Usancen sind „Yoga von Gestern“.

 

Tripada Yogalehrer – Ausbildung von der zentralen Prüfstelle ausdrücklich anerkannt!

Im Dezember 2014 ist eine Aktualisierung des Leitfadens Prävention durch den Spitzenverband der gesetzlichen Kassen vorgenommen worden.

Seither verlangt die Prüfstelle eine explizite Bescheinigung, das die Ausbildung den Rahmenrichtlinien eines der im Leitfaden benannten 4 Yoga – Fach – Verbände entsprechen würde.

Eine genaue Betrachtung dieser Verbände ergibt aber ein Sammelsurium von Ausbildungs- und Yogakonzepten, denen es teilweise an jeder fachlichen Ausrichtung in Bezug auf die Gesundheitsförderung ermangelt. Auch eine detaillierte Darstellung der Inhalte und Curricula ist nicht in allen Fällen gegeben.

Von extremer Esoterik bis hin zu martialischen und extremsportlichen Yogarichtungen ist hier Einiges vertreten, was in der Gesundheitsförderung definitiv nichts zu suchen hat. Uns ist absolut nicht klar, auf welchen fachlichen Kriterien die Aufnahme dieser Verbände in den Leitfaden beruht.

Der Tripada- Yogalehrerverband ist derzeit der einzige Fachverband, der eindeutig ein auf die Gesundheitsförderung ausgerichtetes Yogakonzept vertritt und sich damit gegen extremsportliche und esoterische oder „spirituelle“ Konzepte klar abgrenzt.

Die Ausbildung erfolgt im Rahmen von Yoga in der Gesundheitsförderung und auf entsprechende praktische und Unterrichtskonzepte, wie es der Leitfaden vorsieht.

Heute haben wir die Nachricht von der zentralen Prüfstelle erhalten, das die Tripada Yogalehrerausbildung als eigenständiges Konzept anerkannt wird.

Schreiben der zentralen Prüfstelle 23-02.2015

Wir legen Wert darauf, das der Tripada Yogalehrerverband eine Gleichbehandlung erfährt und das die Zulassung von Fachverbänden und deren Ausbildungskonzepte sich an den Erfordernissen der Gesundheitsförderung orientieren. Aus diesem Grund werden wir uns nun direkt an den Spitzenverband wenden.