Archiv der Kategorie: Tripada Meditation

Tripada Yoga auf dem SUP

Am 26. und 27. August hatten wir die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit dem Windsurfclub Bocholt Yoga auf dem SUP (Stand up paddling) anzubieten.

Bei bestem Wetter konnten die Teilnehmer ihre Balance und ihr Gleichgewicht nochmal neu schulen. Die Nachfrage war riesengroß, so scheint es doch eine absolute Trendsportart zu sein.

Es erwies sich als ganz neue Herausforderung für Yogabegeisterte ihre Haltungen auf einem schwimmenden Untergrund auszuführen. Insgesamt eine tolle Kombination draussen in der Natur. So sah man doch nach der Tripada® Tiefenentspannung in das Blaue des Horizonts und nicht an die Decke des Yogaraumes. Die kleinen Wellenbewegungen des Wassers liessen einen noch tiefer in die Entspannung gleiten.

Ist wiederholungsbedürftig und schon in Planung !

 

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Christina Bußhoff

lizensierte Tripadayogalehrerin

Inhaber Tripada Akademie für Gesundheit & Yoga Bocholt

 

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Das Kissen kann bei uns in der Akademie sowie in unserem Tripada Yoga Shop online erworben werden!
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Meditation im Tripada Yoga ®

Meditation im Tripada Yoga ®

Die Meditation hat ihren Ursprung vermutlich  in der Religion und kommt seit tausenden von Jahren in irgendeiner Form in allen Kulturen vor. In der Religion suchen Menschen durch Meditation religiöse oder metaphysische, mystische  Erfahrungen. Sie erleben sich als eins mit der Welt, als eins mit Gott oder den  Göttern.

Meditation wird aber heute auch aus anderen als religiösen Gründen ausgeübt. Der Zweck liegt in der Förderung der Gesundheit und der Selbstfindung. Deshalb ist es ein wesentlicher Teil des säkularen Tripada Yoga ® Konzeptes.

Der Begriff kommt aus dem lateinischen und ist abgeleitet von meditatio = „zur Mitte ausrichten“ bzw. von medius = „die Mitte“.

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Gemeint ist hiermit die eigene, innere, persönliche Mitte.

Meditation ist deshalb die Erfahrung der eigenen Person. Meditation bringt uns zu uns selbst.

Aber sind wir nicht immer wir selbst?

Nein, denn im Alltag und normalen Modus sind unsere Sinne nach außen gerichtet und unser Geist ist damit befasst, diese Eindrücke (Sinnenwahrnehmungen)  und unser Leben zu bewältigen.

Der Geist ist deshalb  stets sehr unruhig, voll von Eindrücken, Gedanken und Gefühlen. Wir sind auch oft voller Emotionen. Viele davon sind negativ und lassen uns leiden. Ängste und Sorgen bedrücken uns oft. All diesen Eindrücken und Empfindungen und Gefühlen scheinen wir oft ausgeliefert zu sein. Sie schütteln uns unentwegt durch. Manchmal können wir nicht mehr schlafen.

Der Weg der Meditation besteht nun erst einmal darin, diese innere Unruhe zu beruhigen, in der wir uns die meiste Zeit mental bewegen. Meditation bedeutet also ein kurzes Innehalten in der Geschäftigkeit des Lebens und der regen Aktivität des Geistes und ein Wahrnehmen von dem, was ich im Moment bin und erlebe.

In der Meditation habe ich eine grundlegend veränderte Ausrichtung der Wahrnehmung, denn sie geht nicht von innen nach außen, sondern von außen nach innen.

Das Denken geht nicht in die Zukunft, nicht in die Vergangenheit, sondern in die Gegenwart. Das klassische Yoga handelt  von dieser Einkehr, der Reise zu uns selbst. Wir finden diese Gedanken in der klassischen Definition des Yoga im Yoga Sutra, die wir schon kennen gelernt haben:

Yoga ist das Zur Ruhe Kommen der Bewegungen des Geistes.

Weiter sagt das Sutra, das man dann, in dieser Ruhe,  in „seiner Wesensidentität ruht. Dieses Gefühl wird in der alten  Yogaliteratur oft mit dem ungeheuer friedvollen Gefühl des Tiefschlafes verglichen, nur dass der Geist dabei wach ist.

In diesem Zustand ist die unruhige Tätigkeit des Geistes ganz zur Ruhe gekommen. Es ist ein Zustand frei von Gedanken.Denn die innere Mitte erfahren wir nicht durch Gedanken, sondern unmittelbar und ohne Gedanken. Dieser Zustand entsteht im Laufe der Meditation aus der Praxis heraus.

Innere Ruhe in diesem Sinne ist ein sehr tiefer Begriff. Die Ruhe in der tiefen Meditation ist vollkommen. Sie umfasst einen veränderten Bewusstseinszustand, den man sprachlich nicht fassen kann. Er ist voller Frieden, frei von Angst, weit, offen und unsagbar beglückend. Dann ist die Erfahrung, wer ich bin, jenseits der Sprache und jenseits Begriffe. Dieses Gefühl führt zu einer grundlegend veränderten Wahrnehmung der Welt und von sich selbst. Es schafft ein wachsendes Gefühl der Sicherheit, die von innen kommt.

Es gibt sehr viele verschiedene Meditationstechniken. Zu Beginn ist es wichtig zu verstehen, das Meditation auf Konzentration beruht. Gemeinsam ist den Verfahren die stete und alles andere ausschließende Ausrichtung des Geistes auf einen einzigen Gegenstand. Deshalb schließen wir die Augen und richten die Aufmerksamkeit nach innen und auf den gegenwärtigen Moment.

Der Vorteil dieser Konzentration besteht darin, das der Geist in seiner Aktivität beschränkt wird. Von außen kommende Reize werden nicht hereingelassen. Innere Ablenkungen lernen wir auch auszuschalten. Nach und nach kann innere Ruhe entstehen.

Wenn immer nun der Geist in seiner Konzentration abgelenkt wird, durch Sinneswahrnehmungen, Gedanken, körperliches Unbehagen, Schmerzen, Jucken, Müdigkeit, Langeweile, Hunger.. muss sie immer wieder behutsam zurückgeführt werden.

Die Technik besteht nun darin, sich auf den eigenen Körper zu konzentrieren, der sich uns mit vielfältigen Botschaften mitteilt. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers heißt Propriozeption.

Viele Rezeptoren übermitteln dem Gehirn ständig Informationen über Spannungszustände und Lage des Körpers. Diese werden Ziel unserer liebevollen Aufmerksamkeit. Der Meditierende versucht hierbei alle körperbezogenen Sinneswahrnehmungen zu beobachten.

Technisch ist es schwierig, die Konzentration zu halten. Der unruhige Geist verliert sich unentwegt in anderen Gedanken und wird abgelenkt. Deshalb kommt es darauf an, bei Störungen und Ablenkungen immer wieder zum Gegenstand der Meditation zurückzukehren und so andere gedankliche Prozesse immer wieder zu unterbrechen.

In den folgenden Stufen wird dann schrittweise auf andere, subtilere Aufmerksamkeitsziele erweitert:

den Atem

die Gedanken

die Emotionen

In der ersten Stufe der Meditation erfolgt die Sammlung des Geistes auf den Körper und den Atem.

Im Tripada Yoga ® werden alle Asanas meditativ praktiziert. Die Konzentration auf den Körper, den Atem, auf das Tun in dem jetzigen  Moment und die Empfindungen zieht sich durch die gesamte Tripada Yoga® Praxis.

Im Sitzen handelt es sich dann um die formale Praxis der Sitzmeditation. Aber die Yogapraxis ist schon Meditation in Bewegung.

Im Tripada Yoga ® praktizieren wir also zunächst die grundlegende Form der konzentrativen Meditation. Diese Praxis kommt auch im Buddhismus vor und wird dort Vipassana Meditation genannt.

Das Ziel der Meditation ist die Geistesruhe. Deshalb wird der Geist von den vielfältigen Tätigkeiten, die er üblicherweise ausführt, weggeführt. Dies geschieht durch „den Rückzug der Sinne von den äußeren Gegenständen“, die den Geist in Aktivität bringen und die konzentrative Hinwendung zu den inneren Vorgängen. Im Yoga heißt der Prozess „pratyahara“  (Rückzug der Sinne von den äusseren Objekten) und „Dharana“ oder „Konzentration“ und sind die ersten beiden Stufen der Meditation. Dabei geht es um Fokussierung, um sogenannte „Einpünktigkeit“.

Wir definieren „Meditation“ also als die beabsichtigte Lenkung der Aufmerksamkeit oder Konzentration weg von der Vielfalt der äußeren Sinneswahrnehmungen hin auf ein einziges bestimmtes Objekt in unserem Inneren, in der Gegenwart und damit auf den aktuellen Moment, die gegenwärtige Erfahrung.

Vipassana ist Pali und bedeutet, „die Dinge so wahrnehmen, wie sie wirklich sind

Sie geschieht mit folgenden Einstellungen:

absichtslos
ohne Zielvorstellung
nicht handelnd
nur beobachtend
geduldig
nicht wertend
wohlwollend neutral
nimmt alles an wie es ist
ergebnisoffen

Deshalb ist die gesamte Tripada ® Yoga Praxis eine Form der Meditation.

  • Die Achtsamkeit ist im Hier und Jetzt
  • Die Konzentration ist bei dem, was Du jetzt tust
  • Die Konzentration ist bei den körperlichen Empfindungen
  • Die Konzentration ist bei der Atmung

Gedanken an andere Dinge werden durch diese Praxis verringert und möglichst ausgeschlossen. Dies ist eine sehr erholsame Erfahrung für den Geist.

Die wesentliche Funktion des Geistes in seiner Alltagstätigkeit ist die Wertung. In der Yogaprache ist es die „Ichfunktion“  oder Asmita, welches die Erfahrungen und Sinneseindrücke unentwegt zu mir in Beziehung setzt im Rahmen der Pole „gut – schlecht, nützlich – nicht nützlich). Dies entspricht den citta viksepas raga (haben wollen) und dvesa (nicht haben wollen). Je  mehr ich diese Wertungen beiseite lasse, nimmt die Tätigkeit des Asmita ab und der Teil des Bewusstseins bekommt breiteren Raum, der die Dinge in ihrer eigenen Natur betrachtet, sie so akzeptiert wie sie sind und sich mit ihnen verbunden fühlt. So nehmen Toleranz, Empathie und Mitgefühl einen größeren Raum ein.

Hans Deutzmann