Archiv der Kategorie: Yoga und Umsatzsteuer

Tripada Akademie bleibt umsatzsteuerfrei

iStock_000006684238Medium

 

 

 

 

Nach 9 Jahren Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt ist der Rechtsstreit endgültig für uns entschieden worden.

Nachdem zunächst das Finanzgericht in Düsseldorf Ende 2013 die Steuerfreiheit bestätigt hatte, versuchte das Finanzamt durch eine Nicht-Zulassungsbeschwerde das Urteil zu kippen. Dies war jedoch vergeblich, denn der BFH wies dieses Anliegen zurück.

Trotzdem weigerte sich das Finanzamt weiterhin, dem Urteil zu folgen und versendete auf Schätzungen basierende Steuerbescheide für mehrere Jahre über Summen in 5 stelliger Höhe. Sodann wurde noch eine Umsatzsteuersonderprüfung angeordnet und durchgeführt.

Die Prüfung bestätigte jedoch die Tatsache, das die Besteuerungsgrundlagen sich nicht geändert hatten.

Unmittelbar danach wurden alle Umsatzsteuerbescheide auf “ 0 “ korrgiert. Damit ist die Tripada Akademie mit allen Kursen und Ausbildungen steuerfrei.

Die Auseinandersetzung hat über lange Jahre viel Kraft, Energie und Zeit gekostet. Der BDY hatte sich übrigens, als wir noch Mitglied waren, jeglicher Unterstützung verweigert und auch unsere Expertise zu dem Thema zurückgewiesen.

Nach Auffassung der Tripada Akademie sind sowohl Leistungen
der Primärprävention als auch Yogaunterricht nach den Kriterien des europäischen – für Deutschland verbindlichen- Umsatzsteuerrechtes steuerfrei zu stellen.

Tripada Akadamie behauptet die Umsatzsteuerfreiheit seiner Bildungsleistungen gegen das Finanzamt

Tripada Akadamie behauptet die Umsatzsteuerfreiheit seiner Bildungsleistungen gegen das Finanzamt

Das Finanzgericht in Düsseldorf hat mit Urteil vom 13.11.2013 bestätigt, dass die Leistungen der Tripada Akademie sowohl der Gesundheitsförderung als auch der beruflichen Bildung dienen.

Die Teilnahme an unseren Kursen und Seminaren hat auf Grundlage der von der Bezirksregierung in Düsseldorf erteilten Bescheinigung die folgende Qualität:

“ Es ist ihnen immanent, dass sie für jedwede Ausbildung in diesen Bereichen die theoretische und praktische Grundlage bieten“ (aus dem Urteil des Finanzgerichtes)

Damit hat das Finanzgericht die Umsatzsteuerfreiheit unserer Leistungen bestätigt. Wir konnten den Angriff des Finanzamtes nach 8 Jahren erfolgreich abwehren.

Sicher kann man sich denken, das dies mit erheblichen zeitlichen, finanziellen und anderen Belastungen verbunden war, da wir die ganze Zeit über in der Existenz bedroht waren.

Nun können wir mit frischer Kraft in das neue Jahr starten.. das FG hat die Revision nicht zugelassen! Damit dürfte die Entscheidung feststehen.

____________________________________________________________

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass die Tripada Akademie  vom sogenannten und (selbsternannten) „Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland“ trotz Mitgliedschaft in dieser Auseinandersetzung nicht die geringste Unterstützung erfahren hat.  Dies liegt daran, das dieser Verband eben nicht die Interessen der Yogalehrenden in Deutschland noch die des Yoga vertritt, sondern vor allem die wirtschaftlichen Interessen einer kleinen Gruppe von Mitgliedern, denen er als Werbeplattform dient, unter Nutzung der von der Steuer befreiten Mitgliedsbeiträge. Die Geschäftsführung wie der Vorstand sind im Wesentlichen  damit befasst, die eigene Marke unter dem Mantel eines angeblich gemeinnützigen Verbandes privaten Unternehmern zur Verfügung zu stellen, zu entwickeln, zu promoten und zu vermarkten. Mit einem gemeinnützigen Verband hat dies aus meiner Sicht absolut nichts zu tun. Schon laut Satzung verfolgt der BDY nur die Interessen der eigenen Mitglieder, nicht aber die der Yogalehrenden in Deutschland, die bekanntlich in vielen Verbänden oder auch gar nicht organisiert sind. Realiter verfolgt er aber in besonderem Masse die Interessen einer ganz kleinen Gruppe von Mitgliedern, zu denen in besonderem Masse aus langer Tradition der Selbstbegünstigung der Vorstand selbst gehört.