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Faszientraining – Workshop am 27.05.17.

Faszientraining erfreut sich derzeit großer Beliebtheit

Seit einem halben Jahr bieten wir in der Tripada Akademie für Gesundheit und Yoga ® in Wuppertal immer wieder mal Workshops unter der Leitung von Diplom-Sportlehrerin, Pilates- und Faszientrainerin Gabi Möbius an. Das Interesse an den Workshops ist sehr groß, die meisten Veranstaltungen waren bisher ausgebucht. Dabei sind es oft die gleichen Teilnehmer, die die Workshops immer wieder besuchen, einfach weil es so einen Spaß macht. Etliche besuchen bereits die Pilateskurse von Gabi Möbius in der Tripada Akademie, in denen sie Aspekte aus dem Faszientraining mit einfließen lässt, nehmen aber an den Faszien – Workshops zusätzlich gerne teil, weil hier das Thema natürlich ausführlicher behandelt wird und das Training einfach gut tut. Auch für Yoga – Übende kann das Faszientraining eine Bereicherung darstellen.

Faszientraining in Wuppertal

Faszientraining ist mehr als nur Ausrollen mit der Faszien – Rolle

Wenn man von Faszientraining hört, denken viele vermutlich zuerst an eine kleine, schwarze Rolle, mit der man verschiedene Bereiche des Bindegewebes ausrollen und lockern kann. Dies kann aber unter Umständen recht schmerzhaft sein, da die typischen schwarzen Faszienrollen, manche auch mit Noppen, recht hart sind. Für den Breitensport ist diese Variante auch nicht ganz unbedenklich, denn vor allem im Bereich der Waden kann man sich mit zu viel Druck die Venen und Venenklappen verletzen.

Gut geeignet ist die Rolle hingegen zum Lösen von Verspannungen in der Rückenmuskulatur oder im Bindegewebe der seitlichen Oberschenkel.

Faszien Training WuppertalWer sich mit dem Training der Faszienrolle also nicht so gut auskennt, sollte sich hierfür lieber in die Hände eines geschulten Therapeuten begeben, anstatt einfach wild drauf los zu rollen.

Das Training mit der Rolle ist allerdings nur eins von mehreren Prinzipien des Faszientrainings. In den Workshops der Tripada Akademie zeigt Frau Möbius die verschiedenen Bereiche auf und erklärt den Teilnehmern kurz und anschaulich, was Faszien überhaupt sind und welche Bedeutung sie in unserem Körper haben. Schwingen, hüpfen, federn, dehnen, wahrnehmen, lösen und entspannen – alles ist dabei! Ein gut funktionierendes Fasziennetzwerk macht elastisch und hält den Körper beweglich und fit.

Nächster Workshop

Am Samstag, den 27. Mai 2017 in den Räumlichkeiten der Tripada Akademie, Hofaue 63 in Wuppertal.

Zeit: 14:00 – 17:00 Uhr

Preis: 30,00 €

 

Bleiben Sie über die nächsten aktuellen Termine immer auf dem Laufenden unter den News unserer Webseite www.tripada-wuppertal.de

Yoga in Wuppertal – Kursstart nach Ostern

Yoga in Wuppertal mit Tripada®

Die nächsten Yoga Kurse starten nach den Osterferien ab dem 24.04.17  in der Tripada Akademie für Gesundheit und Yoga ® in Wuppertal. Egal ob für Anfänger oder Fortgeschrittene – im Tripada Yoga ® gibt es verschiedene Stufen für die jeweiligen Bedürfnisse der Teilnehmer.

Tripada Yoga ® Basic für Anfänger

Dieser Kurs ist besonders für Anfänger und eher unfitte Leute als Einstieg in das Yoga gedacht. Die Yoga Übungen wurden aus dem Hatha Yoga weiterentwickelt und speziell an die Bedürfnisse von modernen westlichen Menschen angepasst. Es ist rückenfreundliches Yoga optimiert auf die Gesundheitsförderung, säkular und weltanschaulich neutral.

Tripada Yoga ® für Anfänger in Wuppertal ab dem 24.04.2017 :

  • Mo. 18:00 – 19:30 Uhr / 10 Termine vom 24.04.17. – 10.07.17.
  • Di.   09:30 – 11:00 Uhr / 10 Termine vom 25.04.17. – 04.07.17.
  • Di.   18:00 – 19:30 Uhr / 10 Termine vom 25.04.17. – 04.07.17.
  • Mi.  18:00 – 19:30 Uhr / 10 Termine vom 26.04.17. – 28.06.17.

Tripada Yoga ® Basic Plus & Mediate für fitte Anfänger und Fortgeschrittene

In den weiteren Stufen des Tripada Yoga ® „Basic Plus“ und „Mediate“ kommen neue Übungen, sogenannte Asanas hinzu. Andere werden vertieft und weiter ausgebaut, was den dynamischen mittleren Teil fordernder und anstrengender macht. Daher sind die höheren Stufen für fortgeschrittene Yoga-Übende oder sportliche Yoga-Anfänger geeignet.

Yoga in Wuppertal

Tripada® Yoga in Wuppertal für Fortgeschrittene ab dem 24.04.17 :

  • Mo. 18:00 – 19:30 Uhr / 10 Termine vom 24.04. – 10.07.17.
  • Mo. 20:00 – 21:30 Uhr / 10 Termine vom 24.04. – 10.07.17.
  • Di.   19:00 – 20:30 Uhr / 10 Termine vom 25.04. – 04.07.17.
  • Mi.  18:00 – 19:30 Uhr / 10 Termine vom 26.04. – 28.06.17.
  • Mi.  20:00 – 21:30 Uhr / 10 Termine vom 26.04. – 28.06.17.
  • Do. 09:30 – 11:00 Uhr / 10 Termine vom 27.04. – 13.07.17.
  • Do. 18:00 – 19:30 Uhr / 10 Termine vom 27.04. – 13.07.17.
  • Do. 20:00 – 21:30 Uhr / 10 Termine vom 27.04. – 13.07.17.
  • Fr.    18:00 – 19:30 Uhr /   10 Termine  vom 28.04. – 30.06.17.

Kassenförderung nach § 20 SGB V

Die Tripada Yoga ® Kurse haben alle eigene Kurskonzepte, die von der Zentralen Prüfstelle Prävention anerkannt sind. Ebenso werden die Yoga Kurse in Wuppertal nur von ausgebildeten und zertifizierten Tripada ® Yogalehrern unterrichtet. Die gesetzlichen Krankenkassen fördern daher die Kurse mit 50 – 100 % der Kurskosten. Die Förderhöhe ist von der Krankenkasse abhängig.

Sie können sich jetzt gleich über unser Kontaktformular auf der Webseite www.tripada-wuppertal.de anmelden oder telefonisch Mo. – Fr. von 12:00 – 18:00 Uhr unter 0202/9798540.

Mit Tripada ® die Vorsätze für 2017 verwirklichen – Januar Angebot für einen Jahresvertrag Yoga oder Pilates, Tai Chi, Qi Gong oder Wirbelsäule…

Liebe Kursteilnehmer und Freundinnen und  Freunde der Tripada Akademie

Sicher haben Sie schon einige gute Vorsätze gefasst, Ihre Gesundheit und Fitness auch im neuen Jahr weiter zu fördern. Gerne helfen wir Ihnen dabei mit einem unwiderstehlichen

Tripada ® Angebot:

Bei einem Jahresvertrag in der Tripada Akademie für einen 90 -Minuten -Kurs für Yoga oder Pilates, Tai Chi, Qi Gong..oder .Wirbelsäulengymnastik sparen Sie normalerweise 54 € – und zahlen statt 540,00 € nur 486,00 €.

Wenn Sie sich bis zum 20.01.2017 entscheiden, sparen Sie sogar  ganze 100,00 €!

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*nur bis zum 20.01.2017, nur bei Zahlung in einer Summe

Melden Sie sich jetzt an!

Für Yoga oder Pilates…Tai Chi  – Qi Gong…oder Wirbelsäulengymnastik

oder anrufen: Tel 0202 9798540 von Mo- Fr von 12- 18 Uhr!

Jetzt Tripada ® Gutscheine verschenken!

Die Weihnachtsvorbereitungen laufen und bei den meisten stellt sich wie jedes Jahr folgende Frage: Was schenke ich wem? Schon wieder ein Buch? Oder Socken? „Dekokram“ haben auch alle schon zu Genüge in ihren Regalen stehen… Wir haben die Lösung dieses Problems: Machen Sie Ihren Lieben eine Freude mit einem unserer Tripada ® Gutscheine!

Verschenken Sie entweder ganze Kurse bei uns in der Tripada Akademie für Gesundheit und Yoga ® oder Einkaufs
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Die Gutscheine können sowohl bei uns in der Hofaue 63 in 42103 Wuppertal erstanden werden, als auch online in dem oben genannten Tripada Yoga Shop !

Schlagen Sie jetzt zu und beschenken Sie Ihre Familie unkompliziert, aber dennoch sinn- und liebevoll mit unseren Tripada ® Gutscheinen!

Yoga auf dem SUP ?

Ich musste es ausprobieren. Immer wieder las ich über den neuen Hype. Yoga mal jenseits der Matte, in der Natur und auf dem Wasser .Kann ja nicht so schwer sein, dachte ich ….

Anlässlich eines Schnuppertages am Bocholter Aa- See hatte ich nun endlich die Möglichkeit. In den Neopren rein und erst mal eine Runde auf dem SUP drehen. SUP steht übrigens für Stand Up Paddling. Die Höhe des Paddels wird der Körpergröße angepasst ,die Bretter sind sehr groß und breit, so dass man relativ schnell die Balance hält.

Es werden hierbei alle Muskelgruppen angesprochen, wenn man versucht,das Gleichgewicht  zu halten und gleichzeitig zu paddeln.

Also drehte ich ein, zwei Runden und machte mich dann an die einzelnen Yogahaltungen.

Der erste Versuch ging sofort ins kühle Nass, was so leicht aussieht ,ist es gar nicht.Bei relativ einfachen Asanas gerät man ganz schön ins schwitzen.

Yoga auf dem SUP ist  außerordentlich herausfordernd und spannend ,nebenbei kann man auch sehr gut entspannen, wenn man sich einfach auf dem Wasser treiben lässt und darum geht es ja eigentlich, oder nicht ?

Wer weiß, vielleicht schon im nächsten Jahr im Programm…..

 

Christina Bußhoff lizenzierte Tripada ®Yogalehrerin

Tripada ®Akademie für Gesundheit & Yoga Bocholt

 

Sommerferienkarte 2016 – „all inklusiv“

Auch in diesem Jahr bietet die Tripada Akademie für Gesundheit und Yoga ® in Wuppertal wieder die Sommerferienkarte „all inklusiv“ an. Die Teilnehmer können

4 Wochen vom 25.07. – 23.08.16. für nur 60,00 €

unbegrenzt in alle offenen Kurse und Stufen von

  • Tripada Yoga ®
  • Pilates
  • Wirbelsäulengymnastik

gehen. Somit bietet sich vor allem für Teilnehmer, die die Tripada Akademie in Wuppertal noch nicht kennen, die Gelegenheit, alle Kurse und Dozenten einmal kennenzulernen, um sich vielleicht im Anschluss für einen passenden Kurs zu entscheiden. Aber auch bereits bestehende Tripada ® Kunden nutzen die Sommerferienkarte immer wieder gerne, um über die Sommerzeit aktiv und fit zu bleiben und auch mal in die anderen Kurse zu schnuppern.

Sonne

 

 

 

 

 

 

 

Die Tripada Akademie macht in den Sommerferien nur 2 Wochen Kurspause vom 11.07. – 22.07.2016. Ab dem 25.07.16 gehen die Kurse wieder los und die Ferienkarte kann genutzt werden!

Ein aktueller Kursplan findet sich auf unserer Webseite www.tripada-wuppertal.de

Also gleich anmelden unter 0202/9798540 oder per Email an info@tripada.de. Unser Büro bleibt in der gesamten Ferienzeit erreichbar.

Erfolgreicher Abschluss der Tripada ® Yogalehrerausbildung

Am Wochenende hat die Yogalehrer Ausbildungsklasse 3 der Tripada  Akademie® ihre 2 -jährige Ausbildung unter der Leitung von Hans Deutzmann beendet. Hans Deutzmann ist der Gründer der Tripada Akademie ®, Autor des Buches „Yoga als Gesundheitsförderung“ und Begründer des Tripada Yoga ® als eigenständiger Methode der Gesundheitsförderung.

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Tripada Yogalehrerausbildungsklasse 3 – Abschluss

In der Abschlussrunde betonten die Teilnehmer den hohen Anspruch der Tripada Yogalehrer ® Ausbildung. Gerade diese Anforderungen haben aber nicht nur zu einem hohen Lernerfolg beigetragen, sondern auch bei vielen  zu einer deutlichen Persönlichkeitsentwicklung geführt.

Schwierigkeiten wurden gemeistert – und heute stehen alle sicher vor ihren Teilnehmern und können Yoga allgemein, aber auch besonders nach den Tripada Yoga ® Kriterien und Konzepten unterrichten. Durch die praxisnahe Yogalehrer Ausbildung haben alle bereits eigene Klassen.

Alle Teilnehmer zeigten in ihren Abschlussarbeiten die Fähigkeit, Stundenkonzepte für Yogaunterricht zu entwerfen, schriftlich zu dokumentieren und  sich das notwendige Wissen zu verschaffen und didaktisch für bestimmte Zielgruppen aufzubereiten. Sie zeigten eine durchweg beeindruckende Fähigkeit,Tripada ® Yogaklassen sicher zu anzuleiten, auf die Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen. Stimme, Präsenz und Kommunikation mit den Übenden, die Klarheit der Ansagen, die Fähigkeit der Teilnehmer, diesen zu folgen, waren bei allen Absolventen ausgezeichnet entwickelt.

In die Tripada ® Yogalehrer Ausbildung integriert  war die Schulung auf zwei Tripada Yoga ® Kurskonzepte (Tripada Yoga ®Basic und Tripada Yoga ®für Kids). Diese Kurse sind bereits von der zentralen Prüfstelle für Prävention anerkannt. Tripada ® ist als Kursentwickler registriert.

Tripada übernimmt als besonderen Service auch die Zertifizierung bei den Kassen. Dies bedeutet, das auf Grund der Schulung auf die anerkannten Tripada Yoga ® Kurskonzepte eine schnelle Zulassung bei den Kassen erfolgt und diese Kurse von den Kassen gefördert werden.

Da die Zulassung bei der ZPP heute eine Schulung auf ein Kurskonzept vorraussetzt, wird diese immer schwieriger. Zwar schreiben manche eigene Konzepte. Dies ist aber sehr aufwändig und beansprucht viel Zeit. Zudem entspricht es nicht den Vorgaben der Kassen. Hier ist eine Schulung auf ein anerkanntes Konzept vorgeschrieben. Noch bedenklicher ist die Nutzung kursierender Konzepte, auf die gar keine Schulung stattgefunden hat und die auch in der Realität gar nicht angewendet werden.

Die Tripada Akademie ® entwickelt praxiserprobte, bewährte und bei den Kunden beliebte Konzepte.

 

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit in der Tripadianer Community!

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Sind Yogalehrer moralischer und ethisch einwandfreier als andere Menschen?

Yama und Niyama – sind Yogalehrer moralischer und ethisch einwandfreier als andere Menschen?

Klassisches Yoga beansprucht für sich das Ziel, das Sozialverhalten zu modifizieren. Hierzu gehören unter „Yama“ die in allen Religionen und ethischen Systemen vorhandenen Regeln der „Gewaltlosigkeit“  und der „Ehrlichkeit“, aber auch das „Nichthorten“ – also nur das aus der Welt zu nehmen, was man wirklich benötigt.

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Die dem entgegenstehenden negativen Emotionen wie Gier,  Zorn und Wut sollen durch Übung und Geistesdisziplin unter Kontrolle gebracht werden. Hierzu empfiehlt das Yoga Sutra neben der Praxis von Asana und Pranayama z Bsp. die Methode , bei störenden Gedanken über das Gegenteil zu meditieren und so  die Reduzierung der angeborenen Störfaktoren („klesas“) wie „Ichbewusstsein“  und „Haben Wollen / Ablehnen “ zu erreichen.

Die Yogapraxis soll demgegenüber die „erhabenen Gefühle“ hervorbringen  – Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut.

Es ist aus meiner Sicht nach langer Beobachtung der „Yogascene“  mehr als zweifelhaft, das die Praxis von Hatha Yoga  diesem Anliegen gerecht wird. Sie scheint in vielen, wenn nicht den meisten Fällen zu  anderen Ergebnissen zu führen, nämlich einer  Aufwertung und Verstärkung des EGO. Generell kann Yoga als Methode betrachtet werden, die der eigenen Nabelschau und der Verbesserung der eigenen Befindlichkeit dient, aber wenig Ausdruck im Sozialen findet.

Viele Yogalehrende fallen auch nicht gerade durch ein besonders positives Sozialverhalten auf. Die Yogawelt erinnert leider in manchem eher an die Doppelmoral, wie man sie aus religiösen Kontexten kennt.

Dabei sind Yogalehrende nicht selten so unkritisch sich selber gegenüber, das das Sprichwort vom „Splitter im Auge des anderen und dem Balken im eigenen“ hier vollumfänglich zutrifft.

Gerade die Verhältnisse im BDY sind hierfür ein Beispiel. Führende Funktionäre nutzen die Verbandsmittel für eigene Marketing – Zweckees grassiert die Vetternwirtschaft und gelogen wird, das sich die Balken biegen. Unmoralisches  Verhalten verortet man indes nur bei den Anderen -moralische Doppelstandards lassen grüßen. So kann man problemlos gleichzeitig mit einem Siegel für „Werteorientierung“ werben (und sich zur Einhaltung der kaufmännischen Sitten verpflichten) und sich selber zeitgleich rechtswidrig als „Diplom Yogalehrer“ bezeichnen.

Yogalehrende sind in  Macht- und Verteilungskämpfe  verstrickt, sie lügen und  verschaffen sich durch unfaires Verhalten am Markt Wettbewerbsvorteile.Sie nennen sich unzulässig „Diplom- Yogalehrer“ oder „staatlich anerkannt“ und maßen sich heilberufliche Kompetenzen an, die sie nicht haben. Sie fantasieren gleichzeitig, während sie sich Diplome vergeben,  über den Begriff der  „Demut“ und „ethische Standards“.

Bekannte Yogagurus aus aller Welt weisen ein hohe Rate von sexuellem Fehlverhalten und finanziellem Missbrauch auf, zuletzt bei John Friend (Anusara Yoga) und Kausthub Desikachar. Skrupellose Geschäftemacher leiten unwissende Menschen dazu an, als sogenannte „Yogatherapeuten“ ohne Erlaubnis der Heilkunde die Behandlung von Erkrankungen aller Art mit Yoga anzupreisen. Wenn sie mit diesem Fehlverhalten konfrontiert werden, folgen nicht selten Agressionen.

Lieber aber werden Missstände gänzlich ignoriert und führen zu keinen kontroversen Diskussionen. Die Tatsache etwa, das Krishnamacharya in den 40iger Jahren im Palast keine der beschworenen  liebevollen Lehrer- Schüler Beziehungen unterhalten hat, sondern seinen Schutzbefohlene wie Iyengar und andere Jugendliche  schwer misshandelt hat, ist bekannt, gut dokumentiert und wird aus der Wahrnehmung schlicht ausgeblendet und nicht kritisch hinterfragt.

Das würde sowohl diese Figur auf ein menschliches Mass reduzieren, als auch „Anspruch und Wirklichkeit“ konfrontieren, etwas, womit sich westliche „Devotees“ nicht gerne befassen. Anspruch und Wirklichkeit haben in dieser Hinsicht im Yoga nichts miteinander zu tun, was übrigens auch auf andere Aspekte des Yoga zutrifft. Mystifikationen haben im Yoga eine lange Tradition (erinnern wir uns an gefakte Events des „Lebendig begraben“ bis hin zu angeblichem willentlichen Herzstillstand) und sind immer schon Teil seines Marketings bis heute, wenn etwa Yoga als therapeutisches Allheilmittel angepriesen wird.

Yogische moralische Überlegenheitsgefühle

Die verbreitet zu beobachtende  paradoxe Aufwertung des EGOS (statt seiner indendierten Relativierung) liegt nach meiner Beobachtung gerade  auch in dem Umstand begründet , sich selber als „auf dem richtigen Weg“ befindlich und damit anderen Menschen moralisch und ethisch überlegen zu fühlen. Ähnliches kann man etwa auch bei „Veganern“ beobachten. Es entsteht ein moralisches Überlegenheitsgefühl.  Möglicherweise ist dies auch ein Resultat der einseitigen Betonung des körperlichen im Hatha Yoga, der in Indien lange Zeit sehr kritisch betrachtet worden ist.

Über einen hier möglicherweise mit  zu Grunde liegenden psychologischen Mechanismus  liefert eine neue Studie interessante Hinweise. Sie deuten darauf hin, das wir hier eine Funktion des EGO als angeborene Neigung sehen können, also ein „Klesa“ am Werk ist. Bei Klesas handelt es sich um „angeborene Störfaktoren“.

Moralisches Verhalten von Menschen lässt sich nur schwer testen. Was moralisch ist und was nicht, darüber gibt es im Alltag viele Meinungen. Das Einzige, was zuverlässig als Konsens angesehen wird, ist die Ablehnung der Tötung von Menschen. Die Tötung von „Terroristen“ durch Drohnen beispielsweise findet aber heute so wenig Protest, das diese moralische Hemmung je nach gesellschaftlichem Kontext auch ausgeschaltet werden kann. Im 2. Weltkrieg wurde auch das Töten Unschuldiger „normal“.  Heute erleben wir das gerade in den vom Westen geführten Kriegen, etwa in Jugoslawien, im Irak, in Afghanistan, in Lybien. Obama scheute sich nicht, zu sagen: „Yes, wew tortured somne folks“. Im Falle eine Krieges fühlen sich alle Parteien im Recht.

Wilhelm Hofmann von der Universität Köln hat in einer  Studie „Moral im Alltag“ zusammen mit Kollegen eine Smartphone-App entwickelt, die von  1200 Versuchspersonen genutzt wurde. Die  App forderte die Teilnehmer über mehrere Tage und mehrmals am Tag  dazu auf, über moralisches oder unmoralisches Verhalten zu berichten. Hierbei ging es um moralisches Verhalten,  das sie beobachtet hatten, das ihnen zuteil wurde, über das sie etwas gelernt hatten, oder das sie selbst ausgeführt hatten. So stellte der Psychologe  sicher, dass jeder nur das Verhalten notierte, was für ihn persönlich als Akt der Moral eingeordnet wurde oder eben gerade nicht.

Das überraschende Ergebnis sagt aus: Moral ist ansteckend.

Wem selbstloses Verhalten zuteil wurde,  geholfen wurde, der war dankbar und  half im Verlauf des Tages eher selbst jemand anderem. Allerdings traf dies nur zu wenn derjenige nicht schon zuvor jemandem geholfen hatte. Eine  frühere gute Tat führte  dazu, sich später eher unmoralisch zu verhalten, denn man ja bereits Gutes getan. Sie berichteten verstärkt über die eigenen gute Taten und mehr über unmoralisches Verhalten anderer. Der moralische Alltag der meisten Probanden bestand darin,

sich die eigenen moralischen Bravourstücke vor Augen zu führen und gleichzeitig auf die schlechten Taten der anderen zu verweisen.

Menschen haben also eine Tendenz, sich selbst als moralisch einwandfreiere Person zu sehen als andere.

Für das eigene Selbstbild ist es besser, die eigene moralische Unbeflecktheit zu verteidigen – und eventuelle Ausrutscher als Ausnahme zu betrachten.

Aus evolutionärer Sicht hat dies möglicherweise Gründe. Man muss wissen, wem man trauen kann. Unehrlichkeit oder Egoismus der Mitmenschen müssen entlarvt werden  und Informationen über unehrenhaftes Verhalten muss an jene weiterverbreitet werden, die einem nahe stehen..

Wenn die These zutrifft, dass  viele Yogalehrende sich auf Grund ihrer Yogapraxis ethisch und moralisch der Allgemeinheit  moralisch überlegen fühlen können, ist nicht auszuschliessen, das  dies der Studie zufolge paradoxerweise zu besonders rücksichtslosem Verhalten führt, wie dies m.E. nach  auch oft zu beobachten ist.

Denn man dient ja „per se“ einer höheren Sache, was also logisch dazu führt, auf Grund der psychologischen Prädisposition, sich als moralisch und ethisch hochstehenden Menschen wahrzunehmen. Auf dieser Basis mag man es mit den Einzelheiten des eigenenmoralischen Verhaltens dann nicht mehr so genau nehmen.

Eine Kollegin, die als Gastlehrerin in meinem Haus vor Jahren die Gelegenheit zur direkten Abwerbung von Kunden nutzte, rechtfertigte ihr Verhalten so: Sie sei während der Yogalehrerausbildung „tief religiös geworden“ und man dürfe nun niemanden, der den spirituellen Dunstkreis ihrer Aura suche, daran hindern, den Weg zu ihr zu finden. Sich wegen der aktiven Kundenabwerbung und des Missbrauchs der Gastfreundschaft zu beschweren, sei aus dieser Sicht zutiefst egoistisch.

Hatha Yoga kann also dazu führen, das EGO aufzuwerten und falsche Anschauungen über sich und die Welt zu produzieren. Ein wesentlicher Irrtum kann darin bestehen, sich wegen ein wenig Praxis von Asanas als moralisch höherwertig zu betrachten und das wirkliche eigene moralisch – ethische Verhalten unkritisch zu sehen.

Aus diesem Grund vertritt die Tripada Akademie die Entwicklung eines neuen Yogalehrertypus. Hierbei gelten die Grundsätze, das der Yogalehrende

  • sich nicht als Missionar, sondern als als Dienstleister versteht.
  • die Beziehung zwischen Yogalehrer und Teilnehmer auf einer emanzipatorischen und partnerschaftlichen Ebene angesiedelt wird
  • der Yogalehrende lernt, sich selbst kritisch zu reflektieren und einen realistischen Standpunkt gegenüber sich selbst einzunehmen.
  • der Yogalehrende lernt, sich kritisch mit Dingen auseinanderzusetzen

Bundesfinanzhof bestätigt Umsatzsteuerbefreiung der Tripada Akademie für Gesundheit und Yoga

Bundesfinanzhof bestätigt die Umsatzsteuerfreiheit der Leistungen der Tripada Akademie

Heute ist ein historisches Datum für mich und die Tripada Akademie.

Umsatzsteuer 2005

Nach 9 Jahren hat der Bundesfinanzhof, die Umsatzsteuerfreiheit unserer Leistungen bestätigt.

Das Finanzamt Elberfeld hat seit 2006 nach einer Umsatzsteuersonderprüfung über lange 9 Jahre das Damoklesschwert der nachträglichen und künftigen Besteuerung aller Umsätze über mir schweben lassen. Sie haben keinen Moment nachgelassen, mit allen Mitteln an einer Steuerpflicht festzuhalten, obwohl alles dagegen sprach.

Im Herbst 2013 habe ich vor dem FG in Düsseldorf 3:0 gegen das Finanzamt gewonnen 

(Urteil FG)

Das Finanzgericht entschied, das unsere Leistungen frei von Umsatzsteuer sind. Das Finanzamt hat die Kosten des Verfahrens zu tragen und eine Revision wurde nicht zugelassen.

Trotzdem versuchte es das Finanzamt mit einer Nichtzulassungsbeschwerde beim BFH.

Nach einem weiteren halben Jahr geht mit der Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde durch den BFH wegen „Unbegründetheit“ eine Dekade der Unsicherheit zu Ende BFH Urteil V B 16 -14

Armutszeugnis für den „BDY“

Wir möchten an dieser Stelle auch daraufhin weisen, dass der sogenannte und selbsternannte „Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland“ sich stets geweigert hat, uns und andere Mitglieder in dieser existentiellen Frage zu unterstützen. Auch an meiner Expertise zu diesem Thema zum Wohle der Mitglieder bestand kein Interesse.

Wir haben zu Recht den Vorwurf erhoben, das der BDY seine Mitglieder im Stich lässt.
Diese Entscheidungen sind  ein Armutszeugnis für den „BDY“. Tatsächlich besteht auf mehreren rechtlichen Ebenen die grundsätzliche Möglichkeit, eine Steuerbefreiung durchzusetzen, was auch für die Verbraucher wichtig wäre. Der „BDY“ tut hier jedoch nicht nur rein gar nichts. sondern lässt die Mitglieder aktiv im Regen stehen und berät sie sogar falsch.

Anderen Mitgliedern, die wir zum Teil erfolgreich beraten haben, wurde gar der fatale Rat gegeben, sich der Umsatzsteuerpflicht zu ergeben und zu zahlen. Einige dieser Schulen sind auf Grund unserer Unterstützung heute steuerfrei.

Die Tripada Akademie hat sich auch ohne den „BDY“ behauptet und wir legen unser Geld und unsere Zeit künftig besser an. Das raten wir anderen auch.

Impressionen vom 7. Seminar der Tripada-Yogalehrerausbildung 2013-2015

Referat Volker - Feedback
Referat zum Thema: Feedback
VSS Abschauender Hund
Korrektur: „der abschauende Hund“
Vorstellstunde - der abschauende Hund
Vorstellstunde: „der abschauende Hund“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zufriedenheit
Zufriedenheitsstatistik